Veröffentlicht: von zwo Agentur & gespeichert unter Allgemein, Webdesign.

Die Idee, die sich hinter dem Begriff responsive Webdesign verbirgt, ist es eine Website so zu programmieren, dass diese auf allen möglichen Geräten wie Desktop, Tablet, Handy etc. eine ansprechende Benutzererfahrung bietet. Dazu muss sich die Website dem Gerät auf dem sie angezeigt wird, anpassen. Das wird als „responsive“ bezeichnet.

Aufgrund unterschiedlicher Displaygrößen sieht die Website dann natürlich nicht überall gleich aus. Ganz im Gegenteil – man muss sich nun nicht mehr nur Gedanken machen, wie die Website auf einer festen Desktop-Pixelgröße aussieht, sondern immer im Hinterkopf behalten, dass es auch andere Bildschirmgrößen gibt. Und wenn man nicht zig tausend Euro für die eigene responsive Website ausgeben will, diese aber trotzdem auf allen Geräten halbwegs funktionieren soll, dann werden zumeist sogenannte Grid-Systeme (wie z.B. Bootstrap) für die Programmierung der Websites verwendet. Hier sind viele Einstellungen und mögliche Verhaltensweisen der Elemente bereits definiert. So gelangt man schneller zum Ziel.

Der Gedanke eines Grid-Layouts ist es, den Bildschirm in verschiedene Spalten einzuteilen (bei Bootstrap sind es zum Beispiel 12 Spalten). Jede Spalte lässt sich dann wieder durch dieselbe Spaltenzahl teilen. Je kleiner der Bildschirm – desto weniger Spalten haben Platz – dementsprechend brechen die einzelnen Webelemente dann nach unten um. Die integrierten Bilder passen sich dynamisch an den vorhandenen Platz an. Des Weiteren kann man aber mit zusätzlichen Definitionen gewünschten Elementen auch sagen, dass sie auch auf einem z.B. Tablet nebeneinander stehen bleiben sollen. Was dann zur Folge hat, dass diese Elemente deutlich kleiner skaliert werden, als etwa in der Desktopansicht. Es gilt in der Gestaltung und Programmierung der Seite immer abzuwägen wie man zu einer sinnvollen Anreihung von Elementen gelangt. Oftmals muss man es aber auch wirklich einfach ausprobieren und im Anschluss mit unterschiedlichen Geräten wie etwa einem Tablet, einem Handy und einem Tablet mit Retina Display begutachten.

Genau dieses gewünschte Verhalten macht vielen Grafikern Probleme. Die Zeiten in denen ein Screendesigner oder Grafiker sich im Photoshop eine Vorlage öffnet und dann „quasi auf Papier“ einen einzigen Website-Entwurf für eine feste Bildschirmgröße entwirft, die der Programmierer dann exakt und pixelgenau so umsetzt, sind ganz einfach vorbei. Man muss hier als Grafiker bereit sein nicht nur einen, sondern viele Kompromisse einzugehen. Noch besser ist es aber natürlich, wenn man sich als Grafiker in diesem Bereich auch weiterbildet. Das System, das ein Grafiker eine statische Websites als PDF entwirft und ein Programmierer diese dann exakt so umsetzt, funktioniert nicht mehr und ist veraltet. Der Idealfall wäre es, wenn Grafiker und Programmierer wirklich Hand in Hand – am besten sogar gemeinsam an einem Computer arbeiten. Noch besser ist es wenn der Grafiker zeitgleich auch der Programmierer selbst ist. Aber natürlich kann und ist nicht jeder Grafiker gleich ein Programmierer und nur weil jemand programmieren kann, ist er oder sie nicht gleich ein talentierter Grafiker. So oder so muss es Dir als Kunde der eine Website in Auftrag gibt, und zusätzlich einen Grafiker involviert klar sein, dass eine pixelgenaue Umsetzung erstens kaum möglich ist und zweitens auch eine Anlehnung Kostentechnisch extrem ausufern kann. Denn natürlich kann man für jede Bildschirmgröße eine komplett eigenständige Website programmieren. Aber das ist nicht wirklich sinnvoll, bedeutet einen unglaublichen Pflegeaufwand und ist somit fast unbezahlbar. Außerdem kommen regelmäßg neue Bildschirmauflösungen auf den Markt. Es wäre also eine Never-Ending-Story.

Daher ist es wichtig, dass Du als Kunde nicht komplett beratungsresistent bist oder schnell das Gefühl bekommst keiner Deiner Wünsche ist umsetzbar. Die von Dir beauftragte Agentur muss in der Betreuung mit Deinem Projekt den Spagat zwischen kompetenter Beratung aber auch einfachem Dienstleister hinbekommen. Oftmals weiß man als Agenturmitarbeiter, dass bestimmte Wünsche webtechnisch keinen Sinn machen. Die Problematik sollte man dem Kunden dann auch zu vermitteln versuchen. Trotzdem entscheidet am Ende natürlich der Kunde – also Du.
Dir als Kunde muss nur klar sein – alles was die Programmierung einer responsive Seite verkompliziert, dauert in der Umsetzung länger und kostet Dich am Ende auch mehr Geld. Zum Beispiel einzelne definierte Elemente, die in der mobilen Version, etwa aus Platzgründen nicht erscheinen sollen. Wobei dieser Wunsch tatsächlich noch zu den einfacheren zählt.

Gerne sind wir Dir mit der zwo Agentur bei der Entwicklung einer responsive Website behilflich. Auf unserer offiziellen Agentur-Website findest Du einige unserer bereits umgesetzten Projekte www.zwo.de